Ach, Meringen! Allein der Name klingt schon wie ein zarter Kuss, oder? Diese kleinen, fluffigen Wolken aus Zucker und Eiweiß…einfach himmlisch! Ich liebe ja Rezepte, die nicht kompliziert sind, und Meringen sind da wirklich ganz vorne mit dabei. Sie sind so simpel, aber das Ergebnis ist einfach WOW. Und das Beste? Sie sind so leicht, dass man ohne schlechtes Gewissen zugreifen kann!
Ich erinnere mich noch genau an meine erste Begegnung mit Meringen. Ich war vielleicht sieben oder acht, und meine Oma hatte eine riesige Schüssel voll davon gebacken. Sie sahen aus wie kleine Schneehügel und haben so süß geduftet! Ich konnte natürlich nicht widerstehen und habe gleich ein paar auf einmal in mich hineingestopft. Seitdem bin ich ein absoluter Meringen-Fan! Und jetzt verrate ich euch, wie ihr diese kleinen Köstlichkeiten ganz einfach selbst zaubern könnt.
Was macht diese Meringen so besonders?
Warum ihr dieses Meringen-Rezept lieben werdet? Lasst mich euch das kurz und knackig sagen:
- Sie sind federleicht! Wirklich, wie kleine Wolken.
- Die Süße ist genau richtig – nicht zu viel, nicht zu wenig.
- Super einfach zu machen! Versprochen, auch Backanfänger schaffen das.
- Und obendrein sind sie glutenfrei! Perfekt für alle, die darauf achten müssen.
Zutaten für perfekte Meringen
Okay, für Meringen braucht ihr wirklich nicht viel! Hier ist, was auf eure Einkaufsliste muss:
- 2 große Eiweiß (Größe M ist super)
- 100g feiner Zucker (ich nehme am liebsten Puderzucker oder extra feinen Zucker, das löst sich besser auf!)
- 1 Prise Salz (wirklich nur eine Prise!)
- Optional: Ein paar Tropfen reines Vanilleextrakt (das gibt den Meringen das gewisse Etwas, aber es geht auch ohne!)
Das war’s schon! Weniger ist manchmal mehr, nicht wahr?
Schritt-für-Schritt-Anleitung für luftige Meringen
So, jetzt geht’s ans Eingemachte! Keine Angst, Meringen sind wirklich einfacher zu machen, als man denkt. Versprochen! Hier kommt meine Schritt-für-Schritt-Anleitung, damit eure Meringen garantiert gelingen:
Vorbereitung der Meringen-Masse
Zuerst schnappt ihr euch eine blitzsaubere Schüssel (wirklich sauber, kein Fett darf dran sein!). Gebt das Eiweiß und die Prise Salz hinein. Jetzt heißt es: Power geben! Schlagt das Eiweiß mit einem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine steif. Es sollte richtig fest sein, so dass ihr die Schüssel umdrehen könnt, ohne dass was rausfällt (aber bitte nicht übertreiben, sonst habt ihr Rührei!). Dann lasst ihr den Zucker ganz langsam einrieseln, während ihr weiterschlagt. Das ist wichtig, damit sich der Zucker gut auflöst. Schlagt so lange, bis die Masse richtig schön glänzt und Spitzen zieht. Zum Schluss könnt ihr noch das Vanilleextrakt dazugeben. Fertig ist eure Meringen-Masse!
Meringen richtig backen
Okay, jetzt heizt ihr den Ofen auf 90°C (Ober-/Unterhitze) vor. Das ist wichtig, die Meringen werden nicht gebacken, sondern eher getrocknet. Legt ein Backblech mit Backpapier aus. Füllt die Meringen-Masse in einen Spritzbeutel mit Sterntülle (oder einer anderen Tülle, die euch gefällt). Jetzt spritzt ihr kleine Meringen auf das Backblech. Die Größe ist euch überlassen, aber denkt dran: Je größer, desto länger brauchen sie im Ofen. Schiebt das Blech in den Ofen und backt die Meringen für 60-90 Minuten. Sie sollten sich leicht vom Backpapier lösen lassen und innen trocken sein. Aber Vorsicht, sie dürfen nicht braun werden! Lasst die Meringen nach dem Backen im ausgeschalteten Ofen abkühlen. So werden sie schön knusprig. Und dann: Genießen!
Tipps für die besten Meringen
Damit eure Meringen wirklich perfekt werden, hab ich hier noch ein paar Profi-Tipps für euch:
- Eiweiß Zimmertemperatur! Ja, wirklich. Das Eiweiß lässt sich dann viel besser aufschlagen.
- Kein Eigelb im Eiweiß! Wirklich, nicht ein Fitzelchen. Sonst wird das nix mit dem steifen Schnee.
- Feiner Zucker ist Trumpf! Puderzucker oder extra feiner Zucker lösen sich einfach besser auf und geben eine schönere Textur.
- Nicht zu lange backen! Sonst werden die Meringen braun und schmecken verbrannt. Lieber etwas kürzer und im ausgeschalteten Ofen trocknen lassen.
Vertraut mir, diese kleinen Tricks machen wirklich einen Unterschied! Und keine Sorge, auch wenn mal was schiefgeht – Übung macht den Meister!
Meringen Variationen
Wisst ihr was? Meringen sind wie kleine, weiße Leinwände! Man kann sie so easy aufpeppen! Wie wär’s zum Beispiel mit ein paar Tropfen Zitronen- oder Mandelextrakt? Oder etwas Lebensmittelfarbe für den Wow-Effekt? Ich liebe es ja, zwei Farben zu verquirlen, das sieht total cool aus! Und für die Schokoholics: Einfach die fertigen Meringen in geschmolzene Schokolade tunken! Hmmm, einfach lecker!
Häufig gestellte Fragen zu Meringen
Ihr habt noch Fragen? Kein Problem! Hier sind die häufigsten Fragen, die mir immer wieder gestellt werden, wenn es um Meringen geht:
Warum reißen meine Meringen?
Das passiert leider manchmal! Meistens liegt es daran, dass der Ofen zu heiß ist. Meringen sollen ja nicht backen, sondern trocknen. Also lieber die Temperatur etwas runterdrehen und die Backzeit verlängern.
Wie lagere ich Meringen am besten?
Am besten in einer luftdichten Dose! Und zwar an einem trockenen Ort. Feuchtigkeit ist der absolute Feind der Meringen! Sonst werden sie klebrig.
Kann ich Meringen auch ohne Vanille machen?
Klar! Vanille ist optional. Meringen schmecken auch pur super lecker!
Kann ich Puderzucker statt normalem Zucker nehmen?
Ja, das geht! Viele finden sogar, dass Puderzucker noch besser funktioniert, weil er sich leichter auflöst. Einfach ausprobieren!
Warum sind meine Meringen zäh statt knusprig?
Das liegt meistens daran, dass sie nicht lange genug gebacken wurden. Oder dass sie zu viel Feuchtigkeit gezogen haben. Also: Länger backen und gut lagern!
Lagerung und Aufbewahrung von Meringen
Okay, ihr habt also Meringen gebacken und – oh Wunder! – nicht alle sofort aufgegessen? Kein Problem! Die Dinger halten sich nämlich ganz gut, wenn man sie richtig lagert. Am besten packt ihr sie in eine luftdichte Dose. Und das Wichtigste: Ab damit an einen trockenen Ort! Feuchtigkeit ist Gift für Meringen, dann werden sie nämlich weich und klebrig. Und keine Sorge, aufwärmen müsst ihr die kleinen Zuckerbomben nicht, die schmecken auch kalt super!
Nährwertangaben für Meringen
Nur zur Info: Die Nährwertangaben hier sind Schätzungen! Je nachdem, welche Zutaten und Marken ihr verwendet, können die Werte variieren. Also nicht drauf festnageln lassen!
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Meringen Rezept: 2 Zutaten für Glücksgefühle
- Vorbereitungszeit: 15 Minuten
- Kochzeit: 75 Minuten
- Gesamtzeit: 90 Minuten
- Ertrag: ca. 50 Meringen
- Kategorie: Dessert
- Methode: Backen
- Küche: Deutsch
- Diät: Glutenfrei
Beschreibung
Meringen sind kleine Baiserküsse, die leicht und süß sind.
Zutaten
- 2 Eiweiß
- 100g Zucker
- 1 Prise Salz
- Optional: Vanilleextrakt
Anleitungen
- Heize den Ofen auf 90°C vor.
- Schlage das Eiweiß mit Salz steif.
- Lasse den Zucker langsam einrieseln und schlage weiter, bis die Masse glänzt.
- Füge optional Vanilleextrakt hinzu.
- Fülle die Masse in einen Spritzbeutel.
- Spritze kleine Meringen auf ein Backblech mit Backpapier.
- Backe die Meringen für 60-90 Minuten, bis sie trocken sind.
- Lasse die Meringen im ausgeschalteten Ofen abkühlen.
Notizen
- Die Backzeit kann je nach Ofen variieren.
- Die Meringen sollten sich leicht vom Backpapier lösen lassen.
- Bewahre die Meringen in einer luftdichten Dose auf.
Ernährung
- Portionsgröße: 3 Meringen
- Kalorien: 50
- Zucker: 12g
- Natrium: 10mg
- Fett: 0g
- Gesättigtes Fett: 0g
- Ungesättigtes Fett: 0g
- Transfett: 0g
- Kohlenhydrate: 12g
- Ballaststoffe: 0g
- Eiweiß: 1g
- Cholesterin: 0mg